Deine heilenden Stufen
Eine Übung zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte:
Diese Übung solltest du am besten kurz vor dem Einschlafen machen oder aber in einem meditativen Zustand.
Lege dich in dein Bett, schließe deine Augen und komme zur Ruhe.
Deine Hände legst du untereinander auf deinen Brustkorb.
Stelle dir vor, wie du vor einer Treppe mit drei Stufen stehst.
Du betrittst die erste Stufe. Jetzt sagst du in deinem Geist “Herzlich Willkommen kranker Zustand. Ich bin bereit, dich anzunehmen und von dir zu lernen.”
Dieser erste Schritt der Übung fördert die Akzeptanz, das Annehmen deiner Situation, deiner Krankheit, deines Leides.
Stelle dir so bildlich wie möglich deinen IST-ZUSTAND vor. Nehme dich mit allen Sinnen wahr!
Je intensiver du deine Bilder siehst und fühlst, desto kraftvoller ist die Wirkung dieser Übung. Verbleibe einige Zeit auf jeder einzelnen Stufe und gehe erst einen Schritt weiter, wenn du dazu bereit bist.
Betrete nun die zweite Stufe, drehe dich zur ersten Stufe herum, verabschiede dich von deinem kranken Zustand und heiße deinen halbgesunden Zustand willkommen. “Tschüß kranker Zustand, hallo halbgesunder Zustand”. Auch hier stellst du dir bitte ganz detailliert vor, wie so ein halbgesunder, noch nicht ganz geheilter Zustand aussieht, wie er sich anfühlt. Verbleibe auch hier so lange, bis du die Veränderungen im Vergleich zu Stufe 1 ganz deutlich wahrgenommen hast.
Betrete alsdann die dritte Stufe, drehe dich zur zweiten Stufe herum, verabschiede dich von deinem halbgesunden Zustand und heiße deinen gesunden Zustand willkommen. Stelle dir detailgenau vor, was sich alles vom halbgesunden bis zum ganz gesunden Zustand alles noch verändert hat.
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Mache diese Übung, so oft du beim Einschlafen daran denkst. Diese Übung soll mit Leichtigkeit geschehen und nicht, weil du noch eine Aufgabe vor dem Schlafen zu erfüllen hast. Solltest du einmal vergessen, die Übung zu machen, ist es auch nicht schlimm. Du darfst dich nicht unter Druck setzen.
Falls du schon bei der Visualisierung auf der ersten Stufe einschläfst, so ist auch das nicht schlimm. Die Angst, mitten in der Übung einzuschlafen, sollte dich nicht an der Übung hindern.
Wenn du diese Übung ausprobierst, wirst du mit der Zeit merken, dass du dir am Anfang den kranken Zustand am besten und lebhaftesten vorstellen kannst. Je länger du die Übung anwendest, desto weniger detailliert nimmst du die Einzelheiten deines kranken Zustandes noch wahr. Vielmehr wird es dir mehr und mehr gelingen, dir deinen gesunden Zustand von mal zu mal lebhafter vorzustellen.
Zu einem späteren Zeitpunkt kannst du die Übung auch direkt auf der Stufe 2 beginnen.
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